Schmutzfangmatten im Mietservice

Nachhaltig sauber in nur einer Stunde

CWS Scraper Plus Matte

Mit bis zu 4,5 Litern Schmutz und Nässe pro Quadratmeter sind Schmutzfangmatten wahre Saugwunder – und müssen nach einer Zeit selbst vom Schmutz befreit werden.  Lesen Sie, wie eine ressourcenschonende und hygienische Reinigung der Matten gelingt.  

Schmutzfangmatten: die Sauberkeitshelfer im Eingangsbereich

Schmutzfangmatten aus speziellem High-Twist-Nylonflore nehmen pro Quadratmeter bis zu 4,5 Liter Schmutz und Nässe auf. Damit tragen sie sowohl zur Sauberkeit als auch zur Sicherheit bei. Denn feuchte Schuhsohlen und nasses Laub erhöhen die Gefahr des Ausrutschens enorm. Schmutzfangmatten bürsten die Schuhsolen ab und nehmen dabei den nassen und trockenen Schmutz auf. Dabei haben sie einiges zu tun: Pro 500 Kunden und Gästen gelangen bis zu 3,5 kg Schmutz am Tag in Kaufhäuser, Gaststätten und Hotels.

Saubere Böden mit Schmutzfangmatten tragen zum Wohlbefinden der Kunden bei
Saubere Böden mit Schmutzfangmatten tragen zum Wohlbefinden der Kunden bei

Da der Großteil davon von den Schmutzfangmatten aufgenommen wird, profitieren Einzelhandel, Unternehmen, Kindergärten und viele weitere Einrichtungen zudem von bis zu 70 % reduzierten Reinigungskosten*. Individuell gestaltet – beispielsweise in den Unternehmensfarben und mit dem Logo – sind Schmutzfangmatten damit die perfekte Visitenkarte zur Begrüßung.

Damit der erste Eindruck durchgehend überzeugt, sollten die Schmutzfangmatten regelmäßig gereinigt werden – ein Service, den CWS-boco für die Kunden im Mietservice routinemäßig übernimmt. Wie auch bei anderen Textilien wird dabei im gesamten Servicekreislauf auf Ressourcenschonung geachtet. Das schließt den Waschprozess ein. 

Modernste Wäschereien für umweltfreundliche Sauberkeit 

2017 wurden in den 44 Wäschereien von CWS-boco insgesamt 46.971 t Schmutzfangmatten gewaschen

CWS-boco betreibt in Europa 44 moderne Wäschereien. In ihnen werden neben Stoffhandtuchrollen und der Berufskleidung auch die Schmutzfangmatten gewaschen und wiederaufbereitet – 2017 alleine 46.971t.  

Um dabei möglichst effizient mit Ressourcen umzugehen, wird Wasser mehrfach genutzt – beispielsweise zunächst für die Reinigung von Handtuchrollen und im Anschluss für das Säubern der Schmutzfangmatten. 

Anschließend wird das Wasser wiederaufbereitet. Dabei liegt die Wasser-Recyclingquote dank modernster Technologien bei 80%.

Die aus dem Abwasser gefilterten Rückstände werden entsorgt, dem Abwasser selbst Mikroorganismen beigefügt, die organische Stoffe abbauen. So tragen sie zum natürlichen Selbstreinigungsprozess des Wassers bei. 

Auch beim Strom achtet CWS-boco auf die Umwelt:

  • In Deutschland erfolgt die Stromversorgung aller Wäschereien aus nachhaltigem Energiegewinn.
  • In den anderen europäischen Ländern liegt der Öko-Strom bei 62 %.
  • Die Wäschereien sind nach den Hygiene-, Umwelt- und Qualitätsnormen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 14065 zertifiziert.

Entfernung des groben Schmutzes und Waschprozess

Der Wiederaufbereitungsprozess der Schmutzfangmatten läuft meist so ab: Nach Ankunft der Matten in den Wäschereien werden sie ggf. entsandet und auf einem sogenannten Wiegeband (oder ähnlichen Geräten) gewogen. Das ist wichtig, da sie durch den aufgenommenen Schmutz schwerer sind als ihr Originalgewicht – in der Regel bringen sie etwa 25 bis 30 % mehr Gewicht auf die Waage. Entsprechend schwere Matten können schnell zu einer Überladung der Waschmaschinen führen.

Durch den aufgenommenen Schmutz wiegen die Matten zwischen 25 – 30 % mehr als ihr Originalgewicht

Für den Reinigungsprozess werden die Matten in Chargen von jeweils 100 Kilogramm zusammengefasst. In einigen Wäschereien wird nun zunächst der grobe Schmutz aus den Matten entfernt. Dies geschieht mit Hilfe eines großen Geräts, das einem Trockner ähnelt. Es klopft Sand, groben Schmutz und Steinchen aus den Matten. Dreck, der so nicht mehr ins Schmutzwasser gelangt.

Damit hilft dieser Schritt dabei, Waschmittel und Wasser zu sparen. Zudem wird so der Verschleiß der Waschmaschinen reduziert – sie waschen länger zuverlässig und müssen seltener repariert werden.

Waschtunnel mit zehn Kammern

Nun beginnt der eigentliche Waschprozess:

  • Jede Matte durchläuft einen großen Waschtunnel, der aus insgesamt zehn Kammern besteht.
  • In den ersten sieben Kammern werden die Matten gewaschen.
  • Dabei wird das Waschwasser von Stoffhandtuchrollen oder Berufskleidung wiederverwendet. Darüber freut sich die Umwelt mehrfach, denn neben Wasser wird so auch Waschmittel eingespart. Dieses ist nämlich auch nach der ersten Wäsche noch so aktiv, dass keine zusätzlichen Reinigungsmittel notwendig sind. Zudem ist das Wasser bereits auf die gewünschten 40°C erwärmt – das spart Energie.
  • In den letzten drei Kammern wird eventuell verbliebener Schmutz und das Waschwasser mitsamt den Reinigungsmitteln aus den Schmutzfangmatten gespült. Diese sind nun wieder hygienisch sauber.
Matten werden nach dem Waschen aufgeladen

Erst schleudern, dann trocknen

Tropfnass, wie die Matten in diesem Stadium sind, sind sie erheblich schwerer als noch zu Beginn des Waschprozesses. Deshalb werden sie im nächsten Schritt zentrifugiert. Dies geschieht in Maschinen, die mit 1.000 U/Minute laufen. Anschließend sind die Matten bereit für den Trockner, wo ihnen auch die restliche Nässe entzogen wird.

Nun sind sie wieder bereit, neuen Schmutz aufzunehmen. Damit sie ausgeliefert werden können, werden sie gerollt, gefaltet oder flach auf Paletten gelegt. Servicefahrer holen sie ab und transportieren sie ins Depot oder direkt zum Kunden.

Sauber in nur einer Stunde

Der ganze Prozess ist gut durchdacht und auf Kundenanforderungen ausgerichtet. Dies zeigt sich auch in der Dauer des Prozesses: Der Waschvorgang selbst dauert nur rund 35 Minuten, der gesamte Aufbereitungsprozess maximal eine Stunde.

CWS